Arbeit, Persönliches

Tschüss Komfortzone!

Also ich muss schon sagen, dass die letzten Wochen wirklich aufregend waren. Und wenn ich gedacht habe „oh, diese Woche wird glaube ich ruhig und entspannt“, ist schon das nächste passiert. Aber von vorne: Eigentlich sollte ab diesem Monat mein Buch „Ich kann viel und das ist gut so!“ erscheinen (der Release hat sich jetzt leider auf den 01.03. verschoben), darum dachte ich, dass es gut wäre, allen davon zu erzählen und ein bisschen aktiver zu sein, zum Beispiel auf Social Media.

Inhaltsverzeichnis

Endlich durchstarten in 2021

Gleichzeitig habe ich mir Ende des Jahres spontan überlegt, dass ich dieses Jahr „richtig durchstarten“ möchte und nachdem ich schon ein Konzept für mindestens einen Onlinekurs entworfen habe, den ich dann aus unterschiedlichen Gründen nicht durchgeführt habe, habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen die Durchführung eines Onlinekurses jetzt wirklich mal umzusetzen und auszuprobieren.

Das Erste, was dabei nicht ganz meiner Komfortzone entsprach, war in mein Business zu investieren (nicht nur Zeit, sondern auch mehr Geld als zuvor). Das hab ich dann aber gemacht und z.B. mit einer tollen Grafikdesignerin zusammengearbeitet, die meine Website schöner gemacht und auf den neuestes Stand gebracht hat. Das war eine der besten Entscheidungen und ich bin so dankbar mit tollen Menschen zusammenarbeiten zu können, die mich mit ihrer Expertise unterstützen! Es hat sich also für mich direkt „ausgezahlt“ etwas zu machen, was für mich nicht vertraut war.

In den letzten Wochen bin ich dann da so reingerutscht, dass ich dringend Leuten von meinen beiden Angeboten (der Betakurs ist übrigens kostenlos) erzählen wollte, da ich mich alles rund um das Thema „hochsensibles Multitalent“ (auch Scanner*in Persönlichkeit genannt) begeistere und meinen Betakurs daher „Berufsentscheidungen als Scannerin“ genannt habe.

Tschüss Komfortzone Grafik jacqueline knopp
Es ist normal und gut, die meiste Zeit in seiner Komfortzone zu verbingen. Ausflüge in die Lernzone & Wachstumszone sind für mich aber trotzdem regelmäßig sehr wichtig.

In Zusammenhang mit diesen beiden projekten hatte ich auf einmal jede Menge To Do’s die nicht meiner normalen Komfortzone entsprachen, denn darin hatte ich „nur“ Blogartikel geschrieben, Podcastfolgen aufgenommen und ab und zu etwas auf Instagram gepostet.

Ich bin viel in meiner Komfortzone

Es ist normal und gut, die meiste Zeit in der Komfortzone zu verbringen, um sich wohl zu fühlen und Bekanntes zu machen. Ich habe allerdings immer wieder gemerkt, dass die Angstzone (siehe Grafik) ab und zu präsent war, sobald ich mich auf den Weg in die Lernzone und die Wachtumszone gemacht habe. Für mich ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen die Konfortzone zu verlassen, sodass ich lernen und wachsen kann und Erfahrungen mache, die für mich noch nicht „normal“ und unbekannt sind. Denn nur dadruch können diese Erfahrungen, wie Zeitungsinterviews geben als Beispiel, vertraut und gewohnt werden. Das hat zur Folge, dass ich sicherer werde und sich mein Wohlfühlbereich an Aktivitäten, also die Komfortzone, erweitert hat und ich wieder Neues in Angriff nehmen kann.

Diese Woche bin ich zum Beispiel das erste Mal auf Instagram und auf Facebook live gegangen (beides auch noch gleichzeitig) und möchte heute Abend auf dem YouTube-Kanal meines Podcasts live gehen. Das ist immer echt aufregend für mich! Podcastfolgen nehme ich inzwischen seit über einem Jahr auf und auch mit Instagram-Storys habe ich „kein Problem“, aber einfach live zu sein und ist nochmal was anderes für mich gewesen.

Jacqueline Knopp Zeitungsartikel in der kreiszeitung
Den Zeitungsartikel in der Kreiszeitung habe ich auch zuerst voller Freude am Morgen in meiner Instagram-Story geteilt

Erfahrungen mit Pressearbeit

Ich habe schon als angestellt Projektmanagerin ab und zu etwas im Bereich PR gemacht und mal ein kurzes Radiointerview gegeben. In meinem Studium habe ich mal Zusatzmodule in „Kulturmanagement“ belegt und dort eine Lesung organisiert, für die ich eine Pressemitteilung (also eine Ankündigung) geschrieben habe, die in der Zeitung erschien. Ehrenamtlich habe ich ein kleines Sommerfestival organisiert und dort auch mein Bestes gegeben, sodass auch in der Zeitung über das Event berichtet wurde. Nur für mich selbst und meine Selbstständigkeit habe ich bis vor kurzem gar nicht darüber nachgedacht, dass es vielleicht auch gut wäre mal etwas in diese Richtung zu unternehmen (Ja, manchmal stehe ich wirklich auf dem Schlauch.)

Es war mir auch irgendwie unangenehm mich nicht hinter einem coolen Projekt „verstecken“ zu können, sondern es ging ja um mein Buch und quasi um mich. Das Radiointerview damals war nicht so das Problem für mich, aber als ich das Interview für die Kreiszeitung und kurz danach für den Weserkurier gegeben habe, war ich wirklich aufgeregt.

Jannis sagte nur zu mir „Ich weiß nicht wie du aktuell immer noch so gut schlafen kannst“, aber ich habe zum Glück kein Problem damit einzuschlafen, wenn aufregende Dinge passiert, denn sonst hätte ich nach den letzten Wochen ein richtiges Schlafdefizit.

Als die Interviews dann erschienen sind war es für mich total abgefahren in irgendeinen Laden zu gehen und eine Zeitung zu kaufen, in der ein Artikel über mich steht (sogar jeweils mit Foto). Das passiert nicht aller Tage!  

Komfortzone verlassen als Erfolg: Ein Zeitungsartikel zu meinem Buch ist erschienen
Der Artikel zu „Ich kann viel und das ist gut so!“ im Weserkurier

Ich war außerdem auch ein bisschen aufreget und voller Vorfreude, als ich im Podcast „Du bist wunderbar“ von Ilka Brühl zu Gast sein durfte, da ich ja normalerweise in meinem Podcast die Fragen selbst stelle und bisher noch nicht so oft in anderen Podcasts zu Gast war.

Bei allen Interviewpartner*innen hatte ich aber großes Glück, denn ich finde alle sehr sympathisch, die Gespräche haben viel Spaß gemacht und ich hatte das Gefühl, dass sie auch wirklich verstehen möchte, worum es z.B. in meinem Buch geht.

Nicht meine Komfortzone: „Werbung“ machen

Ich wusste schon vorher, dass ich nicht gerne „Werbung“ für mich und meine Produkte mache, aber aktuell ist mir nochmal klar geworden, was das für ein Problem sein kann. Wieso stecken ich Stunden Arbeit in ein Buch, um dann niemandem davon zu erzählen? Wieso biete ich einen kostenlosen Betakurs an, an dem eine Person teilnimmt, weil ich mich nicht traue darüber zu reden?

Das macht ja keinen Sinn, also habe ich einfach losgelegt (auch wenn ich Angst hatte und es sich komisch angefühlt hat). Davor habe ich einen Workshop ein einziges Mal auf allen Plattformen gepostet und eventuell noch ein paar Mal in der Story erwähnt. Jetzt ist mir aber bewusst, dass durch den Algorithmus gar nicht alle meine Posts gesehen werden und sich eventuell auch jemand dafür interessiert, aber später nochmal darauf zurückkommen will und es dann eventuell vergisst.

Wie mein Glaubenssatz mich selbst aufgehalten hat

Es ist auch wichtig für mich gewesen zu verstehen, dass jede Person von seinen Projekten, Angeboten und Leidenschaften erzählt. Auch Angestellte erzählen über ihre aktuellen Skills und gewisser Weise über Angebote (nur anders als Selbstständige) und dadurch ergeben sich auch manchmal neue angestellte Jobangebote für sie. Ich finde es interessant, von anderen Menschen zu erfahren, was sie machen und was sie anbieten und habe beschlossen, dass ich diesen Glaubenssatz zum Thema Werbung ablege und mich stattdessen freue, mit anderen Menschen über meine aktuellen Projekte zu sprechen und darüber zu berichten, was ich so anbiete und mache!

Letzten Endes habe ich mit den Fragen, die ich mir selbst gestellt habe (zu den beiden Projekten) gemerkt, dass ich mir selbst im Weg stand und dieser Glaubenssatz von „Ich darf keine Werbung machen“ mich einfach nur aufgehalten hat und in keinster Weise unterstützend oder hilfreich war. Hast du auch schonmal einen ähnlichen Glaubenssatz gehabt?

Meine Erfolgserlebnisse & wieso es sich gelohnt hat, die Komfortzone kurz hinter mir zu lassen

Bis jetzt kann ich sagen, dass ich mich freue, dass ich Menschen von diesen beiden Projekten erählt habe. Ein großes Erfolgserlebnis sind für mich die vielen positive Nachrichten zum Thema meines Buches! Teilweise gingen auch Nachrichten an Familienmitfglieder von mir, die mir dann weitergeleitet wurden. Richtig cool! Jetzt kann ich das erscheinen des Buches am 01.03. kaum noch erwarten.

Zeitungsartikel hochsensibles Multitalent Weserkurier
Mein Artikel zum Buch, der diese Woche im Weserkurier erschienen ist

Ein weiterer Erfolg war für mich, dass sich inzwischen schon über 50 Frauen für meinen kostenfreien betakurs „Berufsentscheidungen als Scannerin“ angemeldet haben. Ich weiß, dass andere Kurse über 500 Teilnehmerinnen bei kostenlosen Kursen haben, aber ich freue mich einfach sehr über jede einzelne Person, die dabei sein möchte, denn wenn ich mir das Ganze in einem Gebäude vorstelle, wäre mein Kurs schon ziemlich beliebt und ich brächte einen großen Raum für alle Teilnehmerinnen 😉  

Die letzten beiden Tage hat sich niemand mehr angemeldet, aber dann habe ich mir einfach angeschaut, was ich dennoch alles geschafft habe und was ich alles zum ersten Mal ausprobiert habe, wie eben dieses live gehen und von meinen Angeboten erzählen. Heute habe ich z.B. zum ersten Mal ein PDF so gestaltet, dass man direkt Text einfügen kann. Vielleicht eine Kleinigkeit, aber ich mag es Neues zu lernen und freue mich über alles, was aktuell jeden Tag so dazu kommt.

Heute habe ich das Design für das Workbook, was im Betakurs zum Einsatz kommt gemacht, sodass ich jetzt nicht nur mit dem Inhalt zufrieden bin, sondern alles auch noch schön aussieht. Ich freue mich dabei ab Montag verschiedene, spannende Persönlichkeiten kennenzulernen und sie die nächsten 4 Wochen auf ihrem Weg zu begleiten, um als Scannerin mit vielen Leidenschaften sinnstiftender und erfüllter zu arbeiten. Bist du auch dabei? Hier geht’s zur Bewerbung.

Komfortzone Berufsentscheidungen als Scannerin
Betakurs Berufsentscheidungen als Scannerin: Wie du in 4 Wochen sinnstiftender und erfüllter arbeiten kannst. Vom 22.02. bis 21.03.2021

Hattest du in letzter Zeit auch einen Moment, bei dem du gemerkt hast, dass du gerade nicht das machst, was du sonst immer machst und dich gerade nicht in deiner Komfortzone befindest? Worum ging es bei dir?

3 Kommentare

  1. Hinter den Kulissen: So ist es, ein Buch zu schreiben | Jacqueline Knopp

    11. März 2021 at 15:58

    […] war vor jedem Interview wirklich aufgeregt und es war echt nicht meine Komfortzone so viel Wirbel um mein Buch zu machen, aber rückblickend sogar Spaß gemacht und ich bin froh, […]

  2. Ein turbulenter Start ins Jahr - Mein Rückblick auf das 1. Quartal 2021 | Jacqueline Knopp

    31. März 2021 at 11:04

    […] habe ich super viel über mich und das Thema „Werbung“ gelernt, indem ich auf mein Buch und meinen Onlinekurs aufmerksam gemacht habe. Und ich habe mich sehr […]

  3. Meine Arbeitswoche als Scannerin Persönlichkeit | Jacqueline Knopp

    26. April 2021 at 16:57

    […] in meiner aktuellen Selbstständigkeit bin ich oft mit Herausforderungen konfrontiert (wie z.B. das Thema „Werbung machen“), an denen ich wachsen darf. Allerdings versuche ich immer anstatt Probleme und Dinge, die nicht […]

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