Hochsensibilität, Persönlichkeitsentwicklung

Lerne dich und deine Bedürfnisse als hochsensible Person kennen – diese Tools helfen dir dabei

In der heutigen Podcastepisode geht es darum, sich selber noch besser kennenzulernen. Du weiß bereits, dass du hochsensibel bist, doch das ist nur ein Aspekt deiner Persönlichkeit. Du nimmst also sehr viele Reize auf und verarbeitest sie tiefgehend und lange. Doch wie bist du sonst noch gestrickt?

Ich bin zuerst auf den sogenannten Myers-Briggs-Typenindikator gestoßen, da es davon MBTI Tests gibt und ich mit circa 19 Jahren einen im Internet gefunden habe und ausgefüllt habe. Es gibt 12 psychologische Typen, die auf C. G. Jung basieren, und jeweils aus 4 Buchstaben bestehen.

Die 12 Typen des MBTI Tests

Der erste Buchstabe entscheidet zwischen E für Extravertiert und I für Introvertiert und bezieht sich auf die Motivation bzw. darauf, wo du Energie auftankst (mit Menschen oder alleine).

Beim zweiten Buchstaben geht es um die Aufmerksamkeit. Verlässt du dich auf deine Intuition (N) oder verarbeitest du konkrete Daten, bist exakt und detailsorientiert? Dann nutzt du Sensorik (S).

Der dritte Buchstabe beschriebt, wie du Entscheidungen triffst. Triffst du sie mit Logik und Verstand, also im Kopf oder mit dem Herzen und folgst deinem Gefühl? Denken wir hier durch T ausgedrückt und Fühlen mit einem F.

Beim letzten Buchstaben geht es um deinen Lebensstil und die Informationen, die du erhältst. Bist du jemand, der lange offen für neuen Informationen ist und seine Entscheidungen, laufend anpassen kann? Bist du spontan und flexibel? Dann ist dein Lebensstil der der Wahrnehmung (P). Oder bist im Gegenteil dazu jemand, der sich vorher einmal seine Meinung bildet und dann dabei bleibt? Bist du diszipliniert und ziehst Sachen immer durch, darum aber auch nicht so spontan? Dann ist dein Lebensstil Beurteilung oder Entscheidung (J).

Du kannst den Test auf Deutsch hier online und kostenlos machen oder hier auf Englisch. Der englische Test ist meiner Meinung nach etwas akkurater. Ich finde es aber vor allem wichtig, dass man reflektiert, etwas über sich lernst und für sich mitnimmt, denn kein Test ist zu 100 Prozent genau.

Wie zeigst du anderen Menschen deine Liebe?

Bei einem anderen Test, den ich als Denkanstoß super finde, geht es darum, wie du in Beziehungen oder deiner Beziehung zu deinem derzeitigen oder ehemligen Partner*in Liebe ausdrückst? Laut Dr. Milan und Kay Yerkovich ist dies meistens die gleiche Beziehung, die du von deinen Eltern gelernt hast, als du klein warst.

Die 5 Typen sind folgende:

  1. The Pleaser / der/die Zufriedensteller*in
  2. The Victim / das Opfer
  3. The Cotroller / der/die Kontrollierer*in
  4. The Vacillator / der/die Unentschlossene
  5. The Avoider / der/die Auswichende

Es gibt leider nur einen Test auf Englisch (und zwar hier), aufschlussreich ist aber meine Podcastfolge, denn da spreche ich im Detail über alle 5 Typen und ihre Lernaufgaben, sodass du danach bestimmt schon weißt, mit welchem Typ du dich am meisten identifizieren kannst.

Während der Schwangerschaft und wenn wir aufwachsen, vor allem zwischen 0 und 3 Jahren, werden wir sehr geprägt und obwohl wir uns aktiv nicht an alles erinnern können, haben viele spätere Erfahrungen auf eine Art mit dieser Zeit zu tun. Darum ist Biografiearbeit ein sehr kraftvolles Tool, das ich gerne im Coaching mit Kunden nutze.

Meinen Podcast „Hochsensibel und stark“ gibt es auf iTunes, Spotify, Stitcher und YouTube. Ich freue mich über Feedback hier unter dem Beitrag oder unter dem YouTube-Video. Nächsten Freitag gibt es eine neue Episode.

Was ist die größte Erkenntnis, die du aus der heutigen Folge für dich mitnehmen konntest?

Bis dahin & alles Liebe

Jacqueline

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