Persönliches, Persönlichkeitsentwicklung

20 Dinge, die ich in meinen 20ern gelernt habe

Heute ist mein Geburtstag und ich werde 30 Jahre alt, daher habe ich viel reflektiert und über die letzten 10 Jahre nachgedacht und darüber, was ich so über mich und über’s Leben gelernt habe. 20 kleine Aspekte davon möchte ich gerne in diesem Blogartikel mit dir teilen.

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Nun aber zu den 20 Dingen, die ich in meinen 20ern gelernt habe:

1. Es kommt nicht irgendwann (z.B. mit 30, wie ich früher immer dachte) der Zeitpunkt, an dem man auf einmal alles weiß: Wer man ist, was man machen möchte, wie man am glücklichsten ist oder wo man wohnen sollte. Ich hab zwar seit ich 20 bin 10 Jahre mehr Lebenserfahrung gesammelt, aber mein Gefühl von „ich habe keine Ahnung“ ist manchmal genauso groß wie vorher. „Fertig“ bin und fühle ich mich also nie. Ich hab nur mehr Erfahrungen gesammelt und mehr über mich, die Welt und andere Menschen gelernt.

2. Alle haben mal beruflich irgendwo angefangen und hatten dabei beim Einstieg genauso wenig Ahnung wie ich – zB auch in der Selbstständigkeit. Das ist also ganz normal, dass man sich dabei erstmal komisch vorkommt und so, als ob man den Job eigentlich gar nicht richtig kann.

3. Früher dachte ich, dass es wichtig sei mit X Jahren bestimmte Dinge erreicht zu haben. Inzwischen denke ich, dass man nie zu alt ist etwas zu machen oder anzufangen.

Credits gehen an den Instagramaccount Peacefulmindpeacefullife

4. Ich muss nicht den EINEN Job finden und ihn in Vollzeit bis zur Rente durchziehen. Ich kann unterschiedliche Jobs und Projekte miteinander kombinieren und so Geld verdienen, wie ich es möchte. Wichtig ist nicht wie ich Geld verdiene, sondern dass ich bei all meinen Projekten etwas verdiene, sodass ich möglichst gut davon leben kann (dazu habe ich auch in meinem Buch „Ich kann viel und das ist gut so!“ geschrieben.)

5. Gut und böse, fair und unfair, schön und hässlich, introvertiert oder extrovertiert und tausend andere binäre Kategorien nutzen wir Menschen nur, um Dinge zu unterscheiden und Gegensätze zu krieren. In echt sind wir aber oft beides oder alles davon, d.h. niemand ist nur gut oder nur böse, sondern wir haben alle davon alles in uns.

6. Es geht oft gar nicht um wirkliche Ziele und irgendwelche „hard facts“, sondern es geht oft um das Gefühl dahinter. Warum möchte ich eine bestimmte Sachen haben, machen oder sein? Weil ich damit verbinde, dass ich mich auf eine bestimmte Art und Weise fühle und mein Leben dann soundso aussieht.

7. Manchmal ist es gut wegzufahren, zu reisen und Neues zu entdecken, um dann wiederzukommen und alte Orte, Menschen und Dinge aus einer neuen Perspektive betrachten zu können. Manchmal ist es gut an einem Ort zu bleiben und sich mit den Themen auseinander zu setzen, also warum ich gerade weg möchte, wie viel davon weglaufen ist, wovor ich weglaufe und was genau wie anders wäre, wenn ich woanders wäre.

8. Es ist in Ordnung hochsensibel, verletzlich und ehrlich zu sein. Ich muss mich nicht verstellen oder anders sein, um vor Gruppen zu sprechen, zu unterrichten, Freunde zu finden oder erfolgreich zu sein (was auch immer das sein soll). Ich bin gut so, wie ich bin.

9. Ich verändere mich jeden Tag und das darf ich auch. Früher mochte ich z.B. keine Gurken und heute baue ich sie im Hochbeet an und freu mich auf die Ernte.

10. Habe eben eine alte Bucketliste für „30 before 30 gefunden“ mit nur 17 Dingen, die ich machen wollte. Hab 5/17 „geschafft“ (obwohl ich die Liste natürlich ganz vergessen habe – zum Glück) und muss sagen, dass ich trotzdem total glücklich bin und eine tolle Zeit hatte. Learning: Bucketlisten hören sich cool an sich aber unnötig?

11. Durch Housesitting (auf Häuser und viele unterschiedliche Tiere in Neuseeland aufpassen) habe ich nochmal entdeckt (also wiederentdeckt), wie sehr ich Tiere mag und freu mich sehr, dass seit kurzem 4 Hühner bei uns wohnen.

Ich mag alle Tiere

12. Ich persönlich denke, dass ich als hochsensible Person trotz aller Reize total belastbar bin, es ist nur enorm wichtig, dass ich Pausen bekomme, wenn ich sie brauche, dass ich genug (viel) Urlaub einplane und nehme z.B. nach einer anstrengenden Zeit, in der besonders viel zu tun war.

13. Es lohnt sich total für mich, dass ich mich selbst mit der Zeit immer noch besser kennenlerne, mich weiterentwickeln möchte, mir viel Zeit für mich und Reflexion nehme, denn dadurch konnte ich im Bezug auf viele Dinge ein anderes Mindset annehmen und ich würde sagen, dass es insgesamt viel besser geht als mit 20, da ich mit Problemen, „Triggern“ und schwierigen Zeiten viel besser umgehen kann. Es macht herausfordernde Zeiten nicht besser, aber ich habe das Gefühl mehr Ressourcen zu haben.

14. Ich liebe die Kombination aus Natur, Bewegung und frischer Luft, d.h. Kanu fahren, laufen gehen, draußen Fahrrad fahren, spazieren gehen oder wandern macht mich glücklich (am liebsten natürlich bei Sonnenschein).

15. Am Städten gefällt mir am allermeisten das kulinarische Angebot während ich auf dem Land vor allem die Ruhe und die Natur schätze. Das sollte ich bei allen Urlauben beachten.

16. Ich liebe es zu lernen.

17. Früher dachte ich, dass es wichtig ist, dass alle meinen Standpunkt verstehen und warum ich mich wie verhalte. Ich wollte mich ganz viel erklären und rechtfertigen. Heute habe ich gelernt, dass mich manche Menschen nicht verstehen oder missverstehen und dass das auch okay und nicht schlimm ist. Es gibt immer Menschen, die einen nicht verstehen, missverstehen, falsch verstehen oder nicht einverstanden sind und irgendwie kann ich damit jetzt ganz gut leben.

18. Ich weiß gar nicht wie alt ich werde und wie lange ich leben werde. Darum freue ich mich, dass ich 30 Jahre alt geworden bin und nehme mir vor, weiterhin so viel wie möglich die Dinge zu machen (und sie auch zeitnah zu machen), die ich in meinem Leben machen möchte und mit den Menschen Zeit zu verbringen, die mein Leben bereichern und mir wichtig sind.

19. Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben und ich kann mich selbst um mich kümmern und bin immer für mich da.

Finde das Bild sehr passend zu Nr. 19

20. Ich versuche mich von Vorurteilen und Erwartungen (egal ob real, gelernt oder weiter entfernte „Erwartungen der Gesellschaft“) so gut es geht frei zu machen bzw. solche Gedanken zu hinterfragen, denn ich mag Unkonventionelles und möchte vielleicht in manchen Aspekten anders leben als die Mehrheit der Menschen. Wichtig ist mir, dass ich so gut wie möglich mein authentisches Ich sein und leben kann.

Danke für’s Lesen! ❤️

Jacqueline

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